Katharina Havlicek

Die Trainerin

Staatlich geprüfte Trainerin für Athletik-Fitness&Koordination, die selbst keine Sportart ausübt, stattdessen Bewegung

Trainer - Mover - Human

„Das Leben ist kein Ponyhof“, aber etwas, das man sich mit Mut zu Veränderung, doch bis zu einem gewissen Grad positiv mitgestalten kann. Nachdem das Leben an sich begrenzt ist, wundert es mich immer wieder, warum Menschen oft erst an einem Tiefpunkt ankommen müssen, bevor sie es schaffen wirkliche Veränderungen vorzunehmen. Zumindest war das bei mir der Fall und vielen anderen, die ich kenne…

Der Anfang des Weges

Die Vorgeschichte

Ich war immer schon sportlich aktiv, als Kind barfuß im Wald, da ich mich regelmäßig geweigert habe Wanderschuhe anzuziehen bzw. sie einfach mitten am Weg ausgezogen habe, mit Volksschulstart habe ich mit Judo begonnen und diese und ähnliche Disziplinen über 20 Jahre trainiert, gecoached, darüber philosophiert und gelebt. Ich kann mich erinnern, dass ich als Jugendliche gedacht habe „ich möchte nie in einem Labor arbeiten und nie mit Menschen“. Meine Vorstellungen damals waren Labors ohne Fenster und Jobs wo man von Menschen angegiftet wird, ohne etwas dafür zu können. Tja, erstens kommt es anders, zweites als man denkt und mit Erfahrung und Horizonterweiterung kann sich vieles ändern: Nach Abschluss der Oberstufe mit Musikschwerpunkt und einem kurzen Japanologie-Studium-Intermezzo, das sich als meine aufregendste, spannendste und schönste Zeit bis Mitte 20 herausgestellt hat, wollte ich dann doch etwas studieren „mit dem man auch etwas anfangen kann“ und bin nach intensiver Suche über medizinische Biotechnologie gestolpert. Biologie war immer schon eines meiner Lieblingsfächer in der Schule, Zukunftsoptionen – Check. Dass mit diesem Studium eine Arbeit im Labor quasi vorprogrammiert war, habe ich mit meiner fortgeschrittenen Reife in Kauf kommen…

5 Jahre stand ich dann im Labor (alle mit Fenster). In der Grundlagenforschung war es meine größte Freude jeden Tag „warum?“ Fragen mit logischer, akribischer und wissenschaftlicher Neugier nachzugehen. Auch war ich der Herausforderung gestellt eine bis zu 12 köpfige Mannschaft „zu schupfen“, da ich als gute Seele vom Labor für alle Wehwehchen zuständig war. Wenn man von einem besser ausgebildeten Menschen gesagt bekommt „sag uns was zu tun ist“ fordert und fördert das eine gewisse Durchsetzungsgabe, die ich auch im Rahmen meiner Judotrainings von einer Horde Teenager geschult bekommen habe. Auch da musste ich meine 2. Jugendeinstellung revidieren: mit Menschen zusammenzuarbeiten und beruflich andere Menschen zu unterstützen kann eine sehr positive Energie mit sich bringen.

Gegen Ende meiner 5 Jahre Laborarbeit, wo ich eher im Pharma/Biotech-Bereich unterwegs war, musste ich dann feststellen, dass ich meinen Welt- und Moralvorstellungen nicht mehr so folgen konnte, wie es mir ein Anliegen ist. Diese Einsicht kam im Rahmen eines persönlichen Tiefpunkts und ja – hat eine Reihe von Veränderungen angestoßen. Rückblickend kann ich nur sagen, dass der Impuls und das Momentum, das damals entstanden ist eine wunderbare Kraft waren, die meine Lebensqualität und Freude in andere Sphären katapultiert hat. Warum dazu ein Tiefpunkt notwendig war, diese Frage konnte ich bis dato trotz aller Neugier und Überlegungen nicht beantworten. Wenn du eine Theorie dazu hast, würde mich die brennend interessieren!

Die Reise ins Trainerdasein

Die Gegenwart

Hiermit sind wir am Beginn meines neuen Lebensschwerpunkts angekommen und einer weiteren Widerlegung einer Aussage meines jüngeren selbst: Ich coache nur als Hobby…

2016 habe ich mit etlichen Fortbildungen im Trainerbereich begonnen, ich hatte bereits eine Gesundheits- und Personaltrainerausbildung, einen Übungsleiter für Judo und über 15 Jahre Erfahrung im hobbymäßigen Abhalten von Trainings in der Tasche.

Durchgestartet habe ich dann mit dem Instruktor für Parkour & Freerunning an der BSPA Linz, weiter zum Trainergrundkurs um letztendlich die staatliche Trainerausbildung für Athletik – Fitness – Koordination an der BSPA Wien 2019 erfolgreich abzuschließen. Beruflich habe ich diese Jahre großteils mit Gruppenkursen in den Bereichen Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Movnat in der wunderschönen Trainingsstätte für gesundheitlich nachhaltiges Erwachsenentraining – Sporthalle Wien verbracht, wo ich nach wie vor mit Freude coache. Workshops zu meinen Lieblingsschwerpunkten Parkour und Handstand abgehalten und selbst weitere Workshops besucht unter anderen bei Ido Portal, Yuval Ayalon, Emmet Louis und Nil Teisner. Ganz nach der Devise „never stop learning“.

Seit Sommer 2019 darf ich mich erste weibliche zertifizierte Movnat Level 3 Trainerin Europas nennen, was eine wirklich geniale Erfahrung war (Details: Sporthalle, Movnat). Seither konnte ich auch in der Welt der Trainerausbildung Erfahrung sammeln: zuerst im Rahmen von Assistenzauftritten, mittlerweile nun als Hauptverantwortliche für Movnat, Trainingsmethode von Natural Movement, Trainerausbildungen.

Nach dem Abschluss der staatlich geprüften Trainerausbildung agiere ich nun seit Beginn 2020 als Lebens- und Sozialberaterin, eingeschränkt auf sportwissenschaftliche Beratung und kann dich dadurch noch intensiver bei deinem Training unterstützen und beraten.

Seit Beginn der Pandemie und dem rapiden Zuwachs von Stress für die meisten von uns teile ich in Workshops und Vorträgen wichtige Informationen zum Stressmanagement, damit du für dich Werkzeuge integrieren kannst um dem Stress, der auf dich einflutet gelassener zu begegnen. 2021 konnte ich dies im Rahmen des WKO-zertifizierten Lehrgangs „Stressmanagement und Burnout-Prävention“ der Europäischen Akademie für Logotherapie und Psychologie tun – was für eine Ehre 🙂

 

Die Reise ins Trainerdasein

Die Gegenwart

Hiermit sind wir am Beginn meines neuen Lebensschwerpunkts angekommen und einer weiteren Widerlegung einer Aussage meines jüngeren selbst: Ich coache nur als Hobby…

2016 habe ich mit etlichen Fortbildungen im Trainerbereich begonnen, ich hatte bereits eine Gesundheits- und Personaltrainerausbildung, einen Übungsleiter für Judo und über 15 Jahre Erfahrung im hobbymäßigen Abhalten von Trainings in der Tasche.

Durchgestartet habe ich dann mit dem Instruktor für Parkour & Freerunning an der BSPA Linz, weiter zum Trainergrundkurs um letztendlich die staatliche Trainerausbildung für Athletik – Fitness – Koordination an der BSPA Wien 2019 erfolgreich abzuschließen. Beruflich habe ich diese Jahre großteils mit Gruppenkursen in den Bereichen Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Movnat in der wunderschönen Trainingsstätte für gesundheitlich nachhaltiges Erwachsenentraining – Sporthalle Wien verbracht, wo ich nach wie vor mit Freude coache. Workshops zu meinen Lieblingsschwerpunkten Parkour und Handstand abgehalten und selbst weitere Workshops besucht unter anderen bei Ido Portal, Yuval Ayalon, Emmet Louis. Ganz nach der Devise „never stop learning“.

Nachdem ich mich seit Sommer 2019 erste weibliche zertifizierte Movnat Level 3 Trainerin Europas nennen darf, was eine wirklich geniale Erfahrung war (Details: Sporthalle, Movnat), konnte ich auch in die Welt der Trainerausbildung schnuppern im Rahmen von Assistenzauftritten bei Zertifizierungslehrgängen für Movnat, der Trainingsmethode von Natural Movement.

Seit Beginn 2020 darf ich nun als Lebens- und Sozialberaterin, eingeschränkt auf sportwissenschaftliche Beratung agieren und kann dich dadurch noch intensiver bei deinem Training unterstützen und beraten. 

Der Name

Komaki

Woher kommt nun dieses „komaki“? 
Begonnen hat es mit einer Kaffeeinfusion bestehend aus mehreren Tassen und dementsprechend großen Augen – „Du siehst aus wie ein Koboldmaki!“. Meiner Meinung nach nicht die hübschesten Geschöpfe, aber nachdem Affen, so wie ich, bekannt dafür sind gerne zu klettern und herumzuschwingen und ich scheinbar wirklich große Augen hatte, ist mir Maki irgendwie geblieben. Der Kobold wurde abgekürzt auf „Ko“ – was passender Weise auf Japanisch „klein“ heisst – also der kleine Maki.